Intern
Fakultät für Mathematik und Informatik

Ein Tag im Zeichen der Mathematik

19.03.2024

Der 14. März ist traditionell Internationaler Tag der Mathematik. Zu diesem Anlass hat der Lehrstuhl für Mathematik V – Didaktik der Mathematik ein umfangreiches Programm für Schulklassen und die Öffentlichkeit organisiert.

Sie haben den Tag der Mathematik in Würzburg organisiert: Das Team des Lehrstuhls für Didaktik der Mathematik (v.l.): Nina Unshelm, Deborah Lehrmann, Hans-Stefan Siller, Christian Heinz, Angela Bezold und Laura Wagenbrenner.
Sie haben den Tag der Mathematik in Würzburg organisiert: Das Team des Lehrstuhls für Didaktik der Mathematik (v.l.): Nina Unshelm, Deborah Lehrmann, Hans-Stefan Siller, Christian Heinz, Angela Bezold und Laura Wagenbrenner. (Bild: Axel Will)

Um auf die zentrale Bedeutung der Mathematik hinzuweisen, haben die Internationale Mathematische Union (IMU) und die Unesco seit 2019 den 14. März jeden Jahres als den Internationalen Tag der Mathematik ausgerufen. Besser bekannt ist er vielleicht unter dem Namen „Pi-Tag“. Wieso ausrechnet Pi? 3,14 lauten die ersten Ziffern der Kreiszahl Pi – und so schreibt sich im englischsprachigen Raum der 14. März, nämlich 3.14.

2024 stand der Tag weltweit unter dem Motto „Spiele mit Mathematik“. Der Lehrstuhl für Mathematik V – Didaktik der Mathematik der Universität Würzburg hat dieses Thema aufgegriffen, um in Würzburg und in der gesamten Region Unterfranken nicht nur die Schönheit der Mathematik aufzuzeigen, sondern auch deren ganz alltäglichen Nutzen. Lehrstuhlinhaber Hans Stefan Siller und sein Team hatten dafür zahlreiche Angebote für Groß und Klein sowie für Schulen auf die Beine gestellt, die viel Zuspruch fanden.

Besuch im Mathe-Labor

Am Vormittag stand für Schulen das Mathematik-Labor des Didaktik-Lehrstuhls am M!ND-Center der Universität offen. Zwei Schulklassen der Maria-Ward-Realschule besuchten das Labor und erhielten am Beispiel des Würfelspiels QWIXX mathematische Einblicke in Gesellschaftsspiele und Spielstrategien.

Am Nachmittag ging es dann in die breite Öffentlichkeit:  Im Rahmen einer Ausstellung im Rathausinnenhof konnten sich Interessierte aller Altersstufen über „schöne, anspruchsvolle und realistische Anwendungen von Mathematik“ informieren. An verschiedenen Stationen konnten sie anschließend praktische Erfahrungen machen.

Rückwärts einparken und Brücken bauen

So ging es beispielsweise beim (Rückwärts-)Einparken mit dem Bobby-Car um mathematische Notwendigkeiten und geometrische Konstruktionen. Fragen zur Fairness standen beim beliebten Kinderspiel Schere-Stein-Papier beziehungsweise Schere-Stein-Papier-Brunnen im Mittelpunkt.

Holzlatten unterschiedlicher Größen sollten zu einer möglichst stabilen Brücke, der sogenannten Leonardobrücke, zusammengefügt werden – selbstverständlich ohne Nägel, Schrauben und Werkzeug. Zur Unterstützung erhielten die Brückenbauer dahinterliegende mathematische Überlegungen an die Hand, auf deren Basis sie die maximale Größe einer so konstruierten Brücke berechnen konnten. Außerdem erprobten die Besucherinnen und Besucher mithilfe des Ausstellungsobjekts „Turm von Hanoi“ und der Station „Potzklotz“ ihre räumliche Vorstellungskraft.

Auch klein(er)e Rechenaufgaben galt es zu lösen. Vorschul- oder Grundschulkinder konnten mithilfe eines hölzernen Linienspiels Additionsaufgaben lösen. Ältere konnten sich auf Postern über die Angebote und (Forschungs-)Projekte des Lehrstuhls für Mathematik V – Didaktik der Mathematik informieren.

Reges Interesse der Medien

„Das Interesse an unseren Angeboten zum Internationalen Tag der Mathematik war groß“, freut sich Lehrstuhlinhaber Hans Stefan Siller. Auch bei den Medien sei das Angebot auf reges Interesse gestoßen: „Die Main-Post hat darüber berichtet, und Radio Gong hat die Ausstellung besucht und live sowie über Social Media darüber berichtet“, so Siller. Was bei den Besuchern ebenfalls gut ankam: Leckere Pi-Kekse, die von der fränkischen Lebküchnerei in Kitzingen zur Verfügung gestellt wurden.

„Der war Pi-Tag ein voller Erfolg! Viele Menschen haben nicht nur die Freude an der Mathematik erfahren, sondern auch ihre Nützlichkeit und die damit einhergehende Forschung im Alltag erkannt“, lautet Sillers Fazit.

Kontakt und Infos

Das Labor des Lehrstuhls für Mathematik V – Didaktik der Mathematik, E-Mail: labor@dmuw.de

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Von Deborah Lehrmann und Nina Unshelm