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    Faculty of Mathematics and Computer Science

    Würzburger Roboter auf dem Weg nach Doha (Katar)

    11/04/2015

    "X-Rays" qualifizieren sich für das Weltfinale der World Robot Olympiad vom 6. bis zum 8. November in Doha (Katar)

    Foto: Anand Anders

    Das MIND-Center der Universität Würzburg bietet Schülerinnen und Schülern vielfältige Zugänge zu den MINT-Fächern an. Dazu gehört auch das Robotik-Labor, das unter anderem von Studierenden des Lehramts Informatik betreut wird. „Diese Kombination erlaubt es, dass Schüler und Studierende gemeinsam von- und miteinander lernen“, so der Würzburger Professor für Didaktik der Informatik Martin Hennecke.

    Einige Schüler des Würzburger Röntgen-Gymnasiums, die „X-Rays“, haben in diesem Jahr das Angebot des Schülerforschungszentrums für die Teilnahme an der World Robot Olympiad (WRO) genutzt. Bereits im Regionalwettkampf in Schweinfurt konnten sich die „X-Rays“ zur Freude ihrer Lehrerin Kristina Kurz mit einem ersten Platz für das Deutschlandfinale in Dortmund qualifizieren. Motiviert durch dieses Ergebnis arbeiteten sie selbst die Pfingstferien durch um ihren Roboter weiter zu optimieren. In Dortmund gelang ihnen dann mit einem hervorragenden zweiten Platz die Qualifikation für das Weltfinale der WRO. In ganz Deutschland haben über 370 Teams an den Wettbewerben der WRO teilgenommen.

    Die WRO ist ein internationaler Robotik-Wettbewerb, der in diesem Jahr unter dem Motto „Robot Explorers“ steht. Die „X-Rays“ nahmen in der höchsten Altersgruppe teil und mussten einen Roboter entwickeln und programmieren, der in maximal zwei Minuten vier LEGO-Blöcken aufsammelt und autonom in Löchern auf hohen Bergen ablegt. Zu den Besonderheiten der WRO gehört, dass die „X-Rays“ den gesamten Roboter vor Ort aus mehreren hundert Einzelteilen selbständig zusammenbauen mussten.

    Sylvia Löhrmann (NRW-Schulministerin) erklärte in Dortmund: „Der Roboterwettbewerb bietet hervorragende Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche mit Spaß für die Disziplinen Informatik, Technik und Naturwissenschaften zu begeistern und zu motivieren.“ Die „X-Rays“ sind ein guter Beleg dafür – auch wenn sie zum Missfallen der Ministerin aus Bayern kommen.

    Das Weltfinale der WRO findet vom 6. bis zum 8. November in Doha (Katar) statt. Bis dahin müssen die „X-Rays“ ihren Roboter noch an die internationalen Regeln anpassen und Spender für die Flug- und Übernachtungskosten suchen. In Doha treffen die „X-Rays“ auf die besten Teams aus über 50 Ländern. Weltweit nehmen jedes Jahr mehr als 20.000 Teams an den Wettbewerben der WRO teil.

    Kontakt: Prof. Dr. M. Hennecke (Universität Würzburg), Kristina Kurz (Röntgen-Gymnasium)

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